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Sexuelle Funktionsstörungen im Sport
Achtung,
wichtiger Hinweis! An
dieser Stelle möchten der Verlag und ich
Sie explizit darauf hinweisen, dass wir uns strikt gegen den Missbrauch
von
Medikamenten und anderer Substanzen aussprechen. Die folgenden
Ausführungen
basieren auf Schilderungen der langjährigen Erfahrungen von
Personen, die
Medikamente und andere Substanzen zum Zweck der eigenen
Leistungssteigerung
missbraucht haben. Dies sind Erfahrungsberichte, auch wenn diese
möglicherweise
an einigen Stellen aufgrund der Formulierung nicht als solche erkennbar
sein
sollten und/oder aufgrund menschlichen Versagens nicht korrigiert
wurden. Es
handelt sich in keinem Fall um medizinisch überprüfte
Erkenntnisse. Die
Berichte könnten fehlerhaft oder schlichtweg falsch sein und
zu schweren bzw.
endgültigen Konsequenzen für Leib und Leben
führen! Die Ausführungen dienen der
reinen Unterhaltung und nicht einer wie auch immer gearteten
Empfehlung. Der
Verlag und ich raten Ihnen dringend von einer Nachahmung ab.
I.
Verwendetes
anaboles/androgenes Steroid
(AAS),
II.
Art
und Ausprägung der
„steroidtypischen" Nebenwirkungen,
III.
Absetzen
des AAS und Zeitraum bis zur
Normalisierung aller Regelkreisläufe
IV.
Sonstige
Medikamente, die einen Einsatz
fanden Zum
besseren Verständnis der folgenden
Ausführungen muss berücksichtigt werden, dass die
Art, Menge und Konsumdauer
aller verwendeten Substanzen bei den Missbrauch betreibenden Sportlern
variierten. Ebenfalls unterlagen die Nebenwirkungen, die ggf. eine
direkte oder
indirekte Auswirkung auf die sexuellen Funktionen und Reaktionen
hatten, einer
individuellen Ausprägung. Darüber hinaus
führte zumeist eine Kombination
mehrerer Faktoren zu sexuellen Funktionsstörungen und nicht
ein einzelner.
Daher sind die erwähnten Punkte das Ergebnis individueller
Erfahrungen, die in
einem Gesamtkontext zu sehen sind. Des Weiteren wird bei den
erwähnten AAS und
der anderen verwendeten Substanzen nur auf Zusammenhänge
eingegangen, die sich
auf die sexuellen Funktionen und Reaktionen beziehen, andere bestehende
Aspekte
finden keine Erwähnung. I.
Von Sportlern, die AAS missbrauchen,
werden zumeist solche Wirkstoffe mit negativem Einfluss auf Libido und
Potenz
genannt, die einerseits die Fähigkeit haben, sich an die
Progesteron (Gelbkörperhormon)-Rezeptoren
zu binden bzw. die Eigenschaft haben, vermehrt zu Estrogene
(Östrogene) zu
„konvertieren“ (Aromatisation). Dabei spielten zum
einem die Dosierung der
verwendeten AAS eine Rolle und zum anderen weitere
begünstigende Faktoren - im
Falle von AAS, die vermehrt aromatisieren z. B. ein bestehender hoher
Körperfettanteil (KfA). Ein Beispiel für einen
Wirkstoff, der die Fähigkeit
hat, sich an Progesteron-Rezeptoren zu binden, ist z. B. Nandrolon, das
laut
einschlägiger Literatur ab einer Dosierung von ca. 400 mg pro
Woche zum
„Deca-Dick“ (Unfähigkeit zur Erektion)
führen kann. Progesteron ist ein
weibliches Sexualhormon, was ergo in höheren Konzentrationen
bei Frauen
vorkommt, doch auch Männer synthetisieren in der
Nebennierenrinde, aber vor allem
in den Hoden (lat.: testes) dieses Hormon in einer geringen Menge.
Wobei
Progesteron wiederum als Ausgangsstoff für die Synthese der
wichtigsten
weiblichen Sexualhormone, den Estrogenen (Estron, Estradiol, Estirol)
fungiert.
Dies führt uns zu AAS, die abhängig von der Dosierung
vermehrt aromatisieren
können. Der bekannteste Vertreter ist das männliche
Sexualhormon schlechthin -
Testosteron. Die Aromatase ist ein Enzym, das die männlichen
Sexualhormone
Testosteron zu Estradiol und Androstendion zu Estron aromatisiert.
Dieser
Vorgang findet zu einem gewissen Teil im Fettgewebe statt. Im Gegensatz
zu
Frauen reagieren Männer bei einer signifikanten
Erhöhung des Estradiol- und
Esteronspiegels, z. B. aufgrund eines Missbrauchs,
äußerst empfindlich, was sich
u.a. negativ auf die Libido auswirken kann. Dabei ist es wichtig, dass
es
aufgrund eines ungleich höheren Estradiol- und Esteronspiegels
zu einer
Verringerung der Libido kommen kann; der gleichzeitig signifikant
erhöhte
Testosteronspiegel hat in einem solchen Fall keine
„Ausgleichsfunktion“ (->
Libido).
Gleichzeitige Verabreichung
von Testosteron
im physio- bzw. supraphysiologischen Bereich (Norm-, über den
Normbereich), Oder: ·
Gleichzeitige
Verabreichung von Stanozolol
mit nicht bewertbaren Ergebnissen seitens der Konsumenten, Und/oder ·
Einsatz
von Antigestagenen
(Antiprogesteron) wie Mifepriston. Der
Einsatz von selektiven Aromatasehemmer
(Anastrozol) und synthetischen Estrogenen (Clomifen) machte keinen
Sinn, da
Progesteron nicht über das Enzym Aromatase
„konvertiert“ wird. Der Einsatz von
selektiven Estrogen-Rezeptor-Modulatoren (Tamoxifen) war dagegen
kontraproduktiv, da dieser Wirkstoff die Eigenschaft hat, die
Progesteron-Rezeptoren
noch zu stimulieren. Von
Konsumenten getroffene Gegenmaßnahmen
bei Wirkstoffen wie Testosteron: ·
Möglichst
geringer KfA beim Start der
Missbrauchspraktiken Und: ·
Saubere
Ernährung während des Missbrauchs,
um nicht unnötig Fett anzulegen Und: ·
Einsatz
von Zink mit nicht bewertbaren
Ergebnissen seitens der Konsumenten Und/oder ·
Bei
hohen Wirkstoffdosen Einsatz einer
„kurzen“ Ester wie einem Propionat, um
stärkere Schwankungen der
Wirkstoffkonzentration zu vermeiden. „Lange“ Ester
wie ein Enantat neigten
trotz Beachtung der Plasmahalbwertzeit („HWZ“) zu
unvorhersehbaren Schwankungen
der Konzentration. Der Wirkstoffspiegel eines Enantats, der
kontinuierlich
anstieg (Kumulationseffekt) und starken Schwankungen unterlag, hatte
eine
erhöhte Aromatisierung zur Folge, was sich wiederum u.a. auf
die Libido
niederschlug. Und/oder ·
Einsatz
von selektiven Aromatasehemmer
(Anastrozol) Speziell der Einsatz der selektiven Aromatasehemmer hatte laut Aussagen der Sportler einen „durchschlagenden“ Erfolg. Die hohe Wirksamkeit der selektiven Aromatasehemmer barg bei einer unkontrollierten Einnahme speziell für „Unerfahrene“ neben den arttypischen Nebenwirkungen des Wirkstoffs diverse andere Nachteile. Wurde das Enzym Aromatase durch eine zu hohe Dosierung des Wirkstoffs komplett gehemmt, fand aufgrund dessen keine ausreichende Konvertierung zu Estrogenen mehr statt. Dies hat zumeist negative Auswirkungen auf die Gelenke, die Endothelfunktion, die Gefäßreagibilität und den Lipidstoffwechsel. Die Sportler, die sich dieses Umstandes bewusst waren bzw. schon länger und andauernd zu diversen Missbrauchspraktiken neigten, kontrollierten den Effekt der verwendeten selektiven Aromatasehemmer auf ihren Hormonspiegel. Die Sportler ließen sich vor der Kur eine Hormonwertbestimmung anfertigen, um die individuellen Referenzwerte bestimmen zu können. Wenn sie sich während des Missbrauchs gezwungen sahen, z. B. Anastrozol zu verabreichen, kontrollierten sie anhand weiterer Hormonwertbestimmung die optimale Dosierung, indem sie die Ergebnisse mit den Referenzwerten abglichen. II.
Aufgrund der derzeitigen Studienlage
sehen Mediziner, wie bereits erwähnt, einen direkten
Zusammenhang zwischen
kardiovaskulären Risikofaktoren und einer organisch bedingten
Form einer
erektilen Dysfunktion (ED). In diesem Kontext ist der Missbrauch von
AAS der
Risikofaktor schlechthin, denn diese haben einen sofortigen negativen
Einfluss
auf diverse Faktoren, die das kardiovaskuläre System betreffen: ·
Teilweise
gestörte Blutgerinnung, ·
Erhöhter
Blutdruck, ·
Veränderung
des Lipidstoffwechsels (z. B.
Verringerung des „guten“ HDL-Spiegels bei
gleichzeitiger Steigerung des
„schlechten“ LDL-Spiegels). Diese
Risikofaktoren können in Verbindung
mit den unter I., III, IV erwähnten Punkten bei den
gängigen
Missbrauchspraktiken einen negativen Einfluss auf die Potenz haben. Des
Weiteren unterstützen diese Punkte u.a. die
Möglichkeit, im Alter an einer
organisch bedingten Form der ED zu erkranken - aufgrund der
möglichen
Spätfolgen, die diese Risikofaktoren auslösen
können; wobei dieser Umstand wohl
das geringste Problem darstellt. Mögliche
Spätfolgen: ·
Allgemeine
Schädigungen des Herz-
Kreislaufsystems, ·
Herzrhythmusstörungen, ·
Speziell
linksventrikuläre Hypertrophie. Da sich aufgrund ganz verständlicher psychologischer Abläufe bei den meisten Konsumenten, die AAS missbrauchen, bei dem Wort „Spätfolgen“ eine geistige Barriere aufbaut, möchte ich ein wenig näher darauf eingehen - im Hinblick auf eine ED. Hier wird nur die Möglichkeit von Spätfolgen aufgezeigt und keine Aussagen über die Wahrscheinlichkeit getroffen. Zu der Prävalenz von kardiovaskulären Erkrankungen aufgrund des Missbrauchs von AAS gibt es keine aussagekräftigen Studien, sondern nur pathologische Berichte, die bestehende Folgen dokumentieren. Die Gründe sind vielfältig: Zum einem wird logischerweise von Sportlern der eigene Missbrauch nicht dokumentiert, und zum anderem wird eine Vielzahl von anderen Substanzen konsumiert. Dies ist von Art, Menge und Dauer bei jedem Konsumenten anders, was jegliche Repräsentativität zunichte macht. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass in überwiegender Mehrzahl Pharmaunternehmen Studien aufgrund verkaufspolitischer Interessen finanzieren und der „Dopingmarkt“ so klein ist, dass eine derartige Investition sich nicht rentiert. Es gibt bereits diverse Medikamente auf dem Markt, und aus Sicht eines Pharmakonzerns ist es durchaus einleuchtend, dass diese nicht speziell in Medikamente investieren, die ausschließlich für eine kleine Randgruppe bestimmt sind und die an den möglichen Folgen ihres Medikamenten-Abusus leiden. Dies führt zugleich zu einem weiteren Problem, das durch keine Ethik-Kommission kommen würde, denn es wird sich nur schwerlich rechtfertigen lassen, wenn ein Pharmakonzern bei einer repräsentativen Studie einem Versuchskollektiv von z. B. 4.000 Männern über Jahre hinweg und ggf. mit Unterbrechungen diverse Arten und Mengen von AAS verabreichen würden. Der Forschungsansatz für einen Pharmakonzern würde komplett fehlen und eine Aussage wie „Um mal zu sehen, was so ein Missbrauch alles anrichten kann“ ist alles andere als ein Forschungsziel. Einige Konsumenten aus dem professionellen Sport haben nur im Hinblick auf die möglicherweise lebensverkürzenden kardiovaskulären Spätfolgen (nicht wegen einer ED) auf ärztliche Anordnung und unter Kontrolle bestimmte Medikamente eingenommen. Dieses Vorgehen unterliegt aber keiner weiten Verbreitung; nicht zuletzt, da einige dieser Medikamente bei einer unkontrollierten Anwendung den Konsumenten zu einem Fall für die Notaufnahme machen können. Da dem Verlag und mir keine Berichte bewilligt wurden, und die Folgen bei einer unkontrollierten Einnahme unverzüglich lebensbedrohlich sein können, lehnen wir im Zusammenhang mit dem vorliegenden Kapitel eine direkte Erwähnung dieser Medikamente ab. III.
Der Missbrauch von AAS greift direkt
in die hormonellen Regelkreisläufe ein, die für die
Produktion und Sekretion
der männlichen Sexualhormone bzw. Spermatogenese (Bildung von
Spermien)
verantwortlich sind. Setzen Konsumenten die in Selbstmedikation
verabreichten
AAS ab, fällt der Spiegel der männlichen
Sexualhormone unter den individuellen
Normwert, und die weiblichen Sexualhormone (Estrogene)
überschreiten den
üblichen Wert - bei einem gleichzeitigen Anstieg des
„Stress-Hormons“ Cortisol.
Dieser Umstand hatte bei einigen Konsumenten eine kurzfristige
Beeinträchtigung
der Libido und der Potenz zur Folge. Die Bildung der
männlichen Sexualhormone
und die Spermatogenese
findet in den Hoden statt. Deren Funktion
wird übergeordnet
durch den Hypothalamus und
den Hypophysenvorderlappen reguliert.
Durch das
Sezernieren (Absondern von Sekreten) von Steuer- und Effektorhormonen
(GnRH -> LH, FSH) wird die
Hypothalamus-Hypophysen-Leydig-Zell-Achse (LH
->Testosteronsynthese) bzw.
Hypothalamus-Hypophyse-Sertoli-Zell-Achse
(FSH ->
Spermatogenese)
gesteuert. Diese
beiden Achsen werden u.a. durch einen negativen
Feedback-Mechanismus reguliert. Dies erfolgt über
das Hormon Testosteron
(z.T. über/mit Estradiol, Inhibin), indem dieses die Sekretion
von LH
(Luteinisierendes Hormon) und FSH (Follikelstimulierendes Hormon) hemmt
(supprimiert). Das Ganze kann man sich als ein Kreislauf vorstellen, in
dem das
eine das andere bedingt. Wird nur eine involvierte Komponente
verändert, hat
dies einen Einfluss auf das gesamte System. Dieser negative Effekt wird
besonders ersichtlich, wenn durch AAS die Hoden schrumpfen. Allerdings
bedeuten
atrophierte Hoden nicht grundsätzlich, dass man
während des Missbrauchs
zeugungsunfähig ist. Diesem Mythos sind diverse
Männer zum Opfer gefallen, und
ihnen wurde daraufhin ein „Ü-Ei“ beschert,
auf das sie sich neun Monate lang
freuen durften. Aufgrund der Funktionsweise des gesamten Kreislaufs
stellt der
Körper während des Missbrauchs die endogene
Produktion und die Sekretion von
Testosteron fast komplett ein, und auch die Spermatogenese wird in
Mitleidenschaft gezogen. Daher ist es von größter
Wichtigkeit, das Absetzen des
verwendeten AAS so zu gestalten, dass die Regulationsmechanismen wieder
greifen. Die kontraproduktivste Methode ist das wie auch immer geartete
„Ausschleichen“ des verwendeten AAS aus folgenden
Gründen: ·
Die
erreichte Plasmakonzentration des
Wirkstoffs nimmt nach dem Absetzen des verwendeten AAS immer
kontinuierlich ab, d.h. das AAS „schleicht“ sich
aufgrund der
pharmakokinetischen Eigenschaften (u.a. Plasmahalbwertzeit) des
Wirkstoffs
selber aus. ·
Vor
diesem Faktum ist der einzige Effekt
des Ausschleichens, dass man die natürlich abnehmende
Plasmakonzentration des
zuvor verwendeten AAS bei jeder
„Ausschleich-Injektion“ erneut anhebt. ·
Es
wird somit nichts anderes gemacht, als
die Steuer- und Effektorhormone
(LH, FSH), die für die
Testosteronsynthese
und Spermatogenese zuständig sind, noch länger zu
hemmen. Schon
der logische Ansatz des
Ausschleichens eines AAS ist fehlerhaft, ganz zu schweigen von den
physiologischen Abläufen, die zur Testosteronsynthese
und Spermatogenese führen. Jegliche Form des Ausschleichens
eines AAS
steht im Gegensatz zu dem wichtigsten Ziel beim Absetzen,
nämlich die
Eigenproduktion schnellstmöglich wieder
„anzukurbeln“. Dieses Ziel wurde durch
Konsumenten optimal umgesetzt, indem alle AAS sofort abgesetzt wurden,
in
Verbindung mit dem: ·
Einsatz
von synthetischen Estrogenen
(Clomifen), was die Bindung von Estrogenen an die Rezeptoren
verhindert.
Darüber hinaus wurde durch die wirkstofftypische
Erhöhung von LH
(Luteinisierendes Hormon) und FSH (Follikelstimulierendes Hormon) die
körpereigene (endogene) Produktion der Sexualhormone
stimuliert. Gelegentlich
kombiniert mit: ·
Glykoproteinhormon
(humanes
Chorion-Gonadotropin) ließ die Hoden in kürzerer
Zeit wieder auf die
Ursprungsgröße wachsen, was mit einer schnelleren
Wiederaufnahme der endogenen
Produktion der männlichen Sexualhormone einherging Und ·
selektiven
Aromatasehemmern (Anastrozol),
die den Spiegel der weiblichen Sexualhormone (Estrogene) senkten. Kam
speziell
zum Einsatz, wenn zusätzlich ein Glykoproteinhormon (humanes
Chorion-Gonadotropin) verwendet wurde, da dieses die weiblichen
Sexualhormone
(Estrogene) weiter ansteigen ließ, und ·
Tribulus
Terrestris, um die Testosteron-Produktion
gezielt zu stimulieren, mit nicht bewertbaren Ergebnissen seitens der
Konsumenten, und ·
Vitamin
C, um den Cortisol-Spiegel zu
senken, oder ·
Acetylsalicylsäure,
um den Cortisol-Spiegel
zu senken. Der
gestörte endogene Hormonkreislauf hatte
erhebliche Auswirkungen auf die Libido der Konsumenten, insbesondere
die
möglichen Nebenwirkungen (u.a. Depressionen) des Wirkstoffs
Clomifen verstärkte
dies noch. Die laboranalytischen Unterlagen (große Blutbilder
und
Hormonwertbestimmungen) von Konsumenten, die ihren Missbrauch
dokumentieren,
zeigen laut eigenen Aussagen, dass es nach der letzen Clomifen-Einnahme
noch
weitere vier bis sechs Monate dauerte, bis alle gemessenen
Laborparameter
wieder in dem individuellen Referenzbereichen lagen; falls keine
irreversiblen
Schäden auftraten. IV.
Neben den AAS und den Medikamenten, die
zum Absetzen eingesetzt wurden, kamen diverse andere Therapeutika zum
Einsatz,
die sich teilweise ebenfalls negativ auf die sexuellen Funktionen und
Reaktionen auswirkten: ·
Zweckentfremdete
Wirkstoffe z. B. aufgrund
DHT (5α-Dihydrotestosteron) bedingter Nebenwirkungen von AAS
(z. B. Dutasterid,
Finasterid, Prednison), ·
Diuretika
(z.B. Spironolacton), ·
Schmerzmittel
(z.B. Acetylsalicylsäure,
Ibuprofen), ·
Beruhigungsmittel, ·
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